Der Pott bleibt in Braunschweig

Sommer 1967, die Eintracht aus Braunschweig holt erstmalig die größte Trophäe im nationalen Fußball. Bis heute gab es nie wieder die Meisterschale für die Männer in den blau-gelben Trikots, doch nun holte erneut ein Team aus der Löwenstadt eine Meisterschaft auf dem grünen Rasen. Ajax Lattenstramm gewann die Gillette Uni-Liga Königsklasse, in den Universitäten begehrter ist als die Bachelorurkunde. In einem hochkarätigen Feld setzte sich Ajax zuerst in der Gruppenphase gegen Hertha Ballern (Kaiserslautern), Simsalabumm (Frankfurt) und Die Mannschaft (Koblenz) durch und musste dann zittern.

Sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale ging es ins Achtmeterschießen, gegen die Fifagötter (Rostock) und Campus Süd (Düsseldorf) behielten die Braunschweiger die Nerven. Im Finale wartete dann das Team Erasmus aus Bremen, das mit spektakulärem Spiel im gesamten Turnierverlauf für Furore gesorgt hatte. Allerdings machten sich bei den Bremer „Blue Dogs“ die kräftezehrenden fünf Spiele bemerkbar und Ajax spielte gnadenlos die eigenen Stärken aus. Am Ende hieß es 6:2 und neben Ruhm, Ehre und dem riesigen Pott gewannen die Löwenstädter auch noch ein Ticket für eine Reise nach Athen, wo sie sich mit den Uni-Liga Meistern aus weiteren Ländern messen werden.